TSG Friesenheim unterliegt Ditzingen im Deutschland Pokal

Bitteres Pokal-Aus für Degenfechterinnen, 44:45
Friesenheim/Ditzingen.

Geschichte wiederholte sich, als Friesenheims Degen-Damen am Mittwochabend im Deutschland-Pokal erneut am Team aus Ditzingen scheiterten. Bereits im Vorjahr war es bei der 43:45-Niederlage äußerst knapp zugegangen, diesmal fehlte sogar nur ein Treffer zum Sieg.

Unter schlechten Vorzeichen war die Mannschaft nach Ditzingen gereist, denn in allerletzer Minute musste Stammfechterin Lili Plaga ihre Teilnahme an der Begegnung absagen. So rutschte Carolin Breitwieser, noch Juniorin, in die Startaufstellung. Ihr Pokal-Debüt ausgerechnet gegen den vermeintlich stärksten Gegner der Region zu geben, war keine dankbare Aufgabe. Da war es gut, dass die erfahrenen Karen Neuhaus und Renate Alles ihrem Team zunächst eine 10:5-Führung bescherten. Gegen Ditzingens Beste, Mareike Ziegler, verlor Breitwieser drei Punkte zum 24:22. Noch dicker kam es in den beiden folgenden Gefechten, als die TSG-Fechterinnen nicht nur ihren Vorsprung abgaben, sondern ihre Gegnerinnen bis auf sechs Treffer davonziehen ließen (27:33).

Doch Friesenheims Neuhaus gab nicht auf, kämpfte ihr Team teils spektakulär bis auf einen Punkt zum 35:36 heran und übergab an Schlussfechterin Alles. Zwischen ihr und Ziegler kam es wie schon im Vorjahr zum Showdown. Und auch diesmal sollte die Degenspezialistin aus Ditzingen das bessere Händchen haben. Sie brachte den hauchdünnen Vorsprung zum 45:44-Sieg über die Zeit und zog mit ihrem Team in die dritte Pokal-Runde ein. Enttäuschte Gesichter dagegen bei der TSG, die das zweite Jahr in Folge nicht im Finale dabei sein wird.

Herren ebenfalls ausgeschieden

Zwei Tage zuvor mussten auch die TSG-Herren ihre Pokal-Ambitionen begraben. Nach dem holprigen Erstrunden-Sieg über Karlsruhe war die Mannschaft ebenfalls dem TSF Ditzingen zugelost worden und schied nach einer 37:45-Niederlage aus. Lediglich Gernoth Ritthaler fand in der Begegnung zur Normalform. Er brachte seine Mannschaft im ersten Gefecht 5:3 in Führung – es sollte die einzige in der gesamten Begegnung bleiben. Bereits im zweiten Gefecht geriet das Team 7:10 in Rückstand, der sich im weiteren Verlauf bis auf neun Treffer vergrößerte. Zwar versuchte Ritthaler im Schlussgefecht alles, um seinen Gegner in Bedrängnis zu bringen, doch der Abstand war bereits zu groß, um die Niederlage abzuwenden. dpla