Cédric Tippelt ist Rheinland-Pfalz-Meister

TSG-Degenfechter löst DM-Ticket

Friesenheim/Bad Kreuznach.(19.1.2020)

Nervenstark hat Friesenheims Degen-Nachwuchsfechter Cédric Tippelt das Qualifikationsturnier „Rheinland-Pfalz-Meisterschaft“ gewonnen. Er setzte sich in einem spannenden Finale 15:14 gegen seinen direkten Ranglisten-Konkurrenten Gabriel Jung aus Bad Dürkheim durch und löste damit sein DM-Ticket.

Als Führender der U17-Rangliste wollte der 15-Jährige beim Saisonauftakt in Bad Kreuznach seine Verfolger unbedingt auf Abstand halten. In der Vorrunde erfuhr er aber direkt einen Dämpfer, musste gegen Jung eine 4:5-Niederlage einstecken und war mit drei Siegen aus vier Begegnungen nur auf Position vier für die Direktausscheidung gesetzt. In seinen K.o.-Gefechten zeigte er sich dann souverän. Gegen Lars Dewender vom HC Bad Dürkheim gewann er 15:7 und das anschließende Halbfinale gegen Benedict Anatoni (ebenfalls HC Bad Dürkheim) 15:9. Im Finale kam es zum Wiedersehen mit Gabriel Jung.

Tippelt ging zunächst mit zwei Treffern in Führung, verlor dann seine Linie und lag nach Ablauf des ersten Drittels 7:9 zurück. Direkt zu Beginn des zweiten Drittels konnte er zum 9:9 ausgleichen. Es folgten fünf Doppeltreffer in Folge zum 14:14. Beide Fechter wollten die Entscheidung im letzten Abschnitt und nahmen sich noch eine Pause. Im entscheidenden Drittel wartete der Friesenheimer lange ab, bis Jung ohne Not angriff. Tippelt parierte die Aktion und setzte den Siegtreffer zum 15:14. Damit holte er den Titel des Rheinland-Pfalz-Meisters nach Friesenheim und baute zugleich seine Ranglistenführung weiter aus. Er ist damit sicher für die Deutsche Meisterschaft am 9. Mai in Bautzen qualifiziert. dpla

Oberthür auf Rang zwei in Ditzingen

Ditzingen (30.11.2019)

20191201 1754201 KopieNachwuchsfechterin Emma Oberthür hat am Wochenende beim „Young Masters Cup“ in Ditzingen Platz zwei belegt. Emma absolvierte ihre Vorrunde mit fünf Siegen und einer Niederlage. Ihr erstes K.o. gewann sie mühelos 10:2 gegen Maike Amler von Ausrichter Ditzingen. Im Halbfinale stieß sie auf Victoria Waldmann vom TV Augsburg, gegen die sie in der Vorrunde hauchdünn 5:4 gewonnen hatte. Im K.o.-Gefecht kam sie besser zurecht und entschied den Kampf 10:7 für sich. Auch gegen ihre Finalgegnerin Josephine Bode vom MTV Saalfeld, zugleich Ranglistenerste in Thüringen, hatte die Friesenheimerin in der Vorrunde 5:4 gewonnen, doch im Finale fand sie nicht mehr den richtigen Dreh. Ihre Angriffe kamen nicht durch. Der Kampf endete 10:4 für Bode – Emma Oberthür beendete das Turnier auf einem hervorragenden zweiten Platz. dpla

 

TSG-Degen-Herren gewinnen Pokalauftakt in Freiburg

Wichtiger Sieg in der „Findungsphase“
Friesenheim/Freiburg (30.11.2019)

Die Degen-Herren der TSG Friesenheim stehen in der zweiten Runde des Deutschland-Pokals, dem größten Fecht-Mannschaftsturnier der Bundesrepublik. Gernoth Ritthaler, Daniel Plaga und Cédric Tippelt setzten sich 45:28 gegen Freiburg durch.

Ritthaler Tippelt Plaga v.l. Kopie

„Das war wichtig für unser Selbstvertrauen“, sagte Mannschaftskapitän Daniel Plaga nach der Begegnung. „Wir sind noch in der Findungsphase“. Nach dem Abgang von Mark Newman, Nikita und Daniel Ott in den vergangenen zwei Jahren bauten Ritthaler und Plaga den 15-jährigen Cédric Tippelt auf. Der Elftklässler ist einer der besten Nachwuchsfechter im Südwesten und machte seine Sache in seinem zweiten Pokal-Einsatz gut. Er musste lediglich einen Treffer mehr hinnehmen als er gesetzt hatte. „Genau das war seine Aufgabe heute. Treffer halten, taktisch diszipliniert fechten“, erklärt Plaga. Er und Ritthaler waren für die Punkte zuständig – und lieferten.

Daniel Plaga startete mit einem 5:2 gegen Freiburgs Besten, Stefan Heyl. Ritthaler ließ ein 5:0 folgen. Mit einer komfortablen 10:2-Führung im Rücken konnte Tippelt ohne Druck in sein erstes Duell gehen, das er souverän 5:2 gewann. Nach drei der neun Gefechte war die Begegnung beim Stande von 15:4 schon entschieden. Die TSGler arbeiteten trotzdem konzentriert

weiter, bauten den Vorsprung bis zum 45:28-Endstand weiter aus und zogen in die zweite Pokalrunde der besten 64 Teams ein. Die Damen durften sich noch schonen. Nach ihrem zweiten Platz in der vergangenen Saison erhielten sie diesmal zum Auftakt ein Freilos. dpla

Unterkategorien